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Die steilste Seilbahn der Welt


Dieser Inhalt wurde am 15. Dezember 2017 - 15:15 publiziert
swissinfo.ch und SRF
Die neue Standseilbahn auf den Stoos im Kanton Schwyz ist - wie ihre Vorgängerin - die steilste der Welt. Ab heute läuft sie nach fünfjährigem Umbau wieder. Keystone

Über 500 Seilbahnen gibt es in der Schweiz. Neu kommt die Stoosbahn im Kanton Schwyz hinzu, die eine Steigung von 110 Prozent bewältigt. Grund genug für einen kleinen Überblick über die Seilbahn-Landschaft der Schweiz.

Am 16. Dezember 2017 wird die steilste Standseilbahn der Welt eröffnet. Die Bahn bewältigt auf 100 Metern in waagrechter Richtung 110 Höhenmeter, was einer Steigung von 110 Prozent entspricht. Die Bahn wurde so konstruiert, dass die Fahrkabinen mitdrehen. Die Passagiere sind so immer in der Waagrechten. Aber die Schweiz hat noch viele andere Seilbahnen, die beeindrucken.

Kurz zur Begrifflichkeit: Seilbahnen können in der Luft hängen (Luftseilbahnen), aber auch stehen (Standseilbahnen). Das einzige Kriterium: Es braucht ein Seil. So sind zum Beispiel die Cable Cars in San Francisco Seilbahnen, auch wenn sie auf den ersten Blick wie eine Strassenbahn wirken. Andere Beispiele sind Bahnen, die gezogen werden, oder aber auch Skilifte. Rechnet man Sessellifte wie auch Seilbahnen zusammen, so hat die Schweiz fast 2500 Anlagen. Ohne die kleinen Lifte sind es immerhin über 500 Seilbahnen. 

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Die Seilbahn am Flughafen

Auch der Flughafen Zürich hat eine Seilbahn. Die Skymetro verbindet das Hauptgebäude des Flughafens mit dem Terminal E. Die Wagen werden von einem Seil gezogen. Die Besonderheit: Die Wagons schweben sozusagen auf einem Luftkissen über den glatten Betonboden des Tunnels. Mit 8 Millionen Passagieren pro Jahr ist die Skymetro eine der am meisten benutzen Seilbahnen der Schweiz.

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Archivperle: Die Seilbahn in Basel

1992 wurde zum 600-Jahre-Jubiläum der Vereinigung von Gross-und Kleinbasel temporär eine Seilbahn aufgebaut. Die Seilbahn war stilecht wie ein altes "Drämmli" (Strassenbahn) angemalt, und verband den Münsterhügel mit Kleinbasel. Nach den Feierlichkeiten wurde die Bahn wieder abgebaut. Die Seilbahn war wegen den Kosten – 900'000 Franken – umstritten, der Pfarrer des Basler Münsters organisierte gar einen Sitzstreik.

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