Schwacher Euro könnte Tourismus behindern
Der schwache Euro könnte der Schweizer Tourismuswirtschaft die Sommersaison verderben. Dieses Jahr dürften zwischen Mai und Oktober 0,7 Prozent weniger Gäste in Schweizer Hotels übernachten.
Für das kommende Tourismusjahr 2010/11 erwarten die Experten einen Rückgang von 0,4 Prozent.
Die trüben Aussichten für diesen Sommer begründen die Konjunkturforscher von BAK Basel Economics neben der Schwäche der Euro-Währung auch mit der hohen Arbeitslosigkeit und dramatischer Verschuldung in vielen Ländern. Aus Ländern mit der Euro-Währung dürften rund 5 Prozent weniger Gäste kommen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) schreibt.
In der abgelaufenen Wintersaison 2009/10 verzeichnete die Tourismusbranche dank der guten Nachfrage aus dem Inland ein Plus von 0,2% im Vergleich zum Jahr davor, wie das Seco am Donnerstag mitteilte.
Im vergangenen Tourismusjahr (November ’08 bis Oktober ’09) hatte es einen Rückgang um 4,7% gegeben.
swissinfo.ch und Agenturen
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