Anschluss der Schweiz an «Super-Internet»
Die Schweiz schliesst sich einem Super-Internet der europäischen Forschungszentren an. Die Teilnahme an dem Projekt GEANT wird den Bund rund 4 Mio. Franken kosten, wie das Bundesamt für Bildung und Wissenschaft (BBW) am Dienstag (07.11.) mitteilte.
Mit GEANT soll die geografische Abdeckung des europäischen Wissenschafts-Netzes von 24 auf 30 Länder erweitert und seine Kapazität gegenüber der bisherigen 155 Mbit/s-Technologie um das Sechzehnfache erhöht werden.
Leistungsfähige Internet-Verbindungen zwischen führenden europäischen Forschungszentren gelten als Voraussetzung für eine effizientere wissenschaftliche Zusammenarbeit und sind eine wichtige Grundlage für die Schaffung eines europäischen Forschungsraums.
Die Europäische Kommission investiert laut Mitteilung des BBW 80 Mio. Euro in das 2,5 Gbit/s-Netz. Ein entsprechender Vertrag wurde am Montag (07.11.) zwischen der EU-Kommission und dem GEANT-Konsortium in Nizza unterzeichnet. Anschlusspunkt für das Schweizer Hochschul-Netz ist das CERN in Genf.
Die heute zwischen CERN und ETH Zürich bestehende 310 Mbits/s-Verbindung wird laut BBW bis Ende Jahr durch eine 2,5 Gbits-Verbindung ersetzt. Es handelt sich dabei bislang um die schnellste weiträumige Internet-Verbindung in der Schweiz überhaupt. Dass BBW ist überzeugt, dass die Schweiz mit der neuen Technologie einen exzellenten Zugang zu den Forschungszentren in Europa swie in die USA erhalte.
swissinfo und Agenturen
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