Asylkoordination und BODS unter einem Dach
Die Asylkoordination Schweiz und die Bewegung für eine offene, demokratische und solidarische Schweiz (BODS) haben sich zur "Solidarité sans frontières zusammengeschlossen. Präsidentin der Organisation ist die frühere Nationalrätin Margrith von Felten.
Die Asylkoordination Schweiz und die Bewegung für eine offene, demokratische und solidarische Schweiz (BODS) haben sich zur «Solidarité sans frontières» zusammengeschlossen. Erste Präsidentin der neuen Organisation ist gemäss Medienmitteilung vom Samstag (01.04.) die frühere Basler Nationalrätin Margrith von Felten.
Mit dem Zusammenschluss von Asylkoordination und BODS entstehe in der Schweiz eine starke Solidaritätsbewegung, die sich auf rund 10’000 Spenderinnen und Spender abstützen könne, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Ziel von «Solidarité sans frontères» bestehe darin, die Kräfte einer solidarischen Zivilgesellschaft zu sammeln, sich entschieden für Chancengleichheit einzusetzen und gegen die Verhärtung in der Migrations- und Asylpolitik anzukämpfen.
Konkret will sich die neue Organisation in den kommenden Monaten für ein Ausländergesetz einsetzen, das allen Migrantinnen und Migranten «gleiche und tatsächlich durchsetzbare soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte gewährt». Daneben will sich «Solidarité sans frontières» auch für den Rechtsanspruch auf Einbürgerung sowie gegen den Rechtsabbau bei den Asylverfahren und gegen geplante Einschränkungen bei den Fürsorgeleistungen einsetzen.
swissinfo und Agenturen
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