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Crew der Discovery-Mission STS-103 besucht die Schweiz

Fünf Mitglieder der Discovery-Crew, die das Teleskop Hubble repariert hatte, befinden sich in der Schweiz. Zum Auftakt ihres fünftägigen Besuchs informierten die Astronauten, darunter Claude Nicollier, am Montag (14.02.) in Bern über ihre Weltraumission.

Fünf der sieben Mitglieder der Discovery-Crew, die im letzten Dezember das Weltraumteleskop Hubble repariert hatte, befinden sich in der Schweiz. Zum Auftakt ihres fünftägigen Besuchs haben die Astronauten – darunter der Schweizer Claude Nicollier (vorne links)- am Montag (14.02.) in Bern über ihre Weltraumission informiert.

Wie Claude Nicollier erklärte, soll mit der Reise die Schweizer Öffentlichkeit über den Space Shuttle-Flug STS-103 informiert werden. Auch gehe es darum, seinen Kollegen Michael Foale, John Grunsfeld, Scott Kelly und Steven Smith die Schweiz zu zeigen, sagte Nicollier im Berner International Space Science Institute.

Ihr Flug sei von einer ursprüglichen Unterhaltsmission zu einer Rettungsaktion geworden, erklärte Nicollier weiter. Nach dem Ausfall eines vierten Steuergeräts funktionierten im Herbst 1999 am Teleskop Hubble nur noch zwei der sechs Steuergeräte, die die Stabilität des Teleskops garantieren.

Die Discovery-Crew wechselte alle Steuergeräte des Teleskops aus und baute einen neuen Zentralrechner ein. Claude Nicollier war zum vierten Mal im All. Er konnte als erster Europäer einen “Weltraumspaziergang” unternehmen und ist unterdessen der Europäer mit den meisten Raumflügen.

Nach einem Empfang bei der Schweizer Regierung und einem öffentlichen Vortrag an der Universität Bern (14.02.) werden die Discovery-Astronauten ab Dienstag (15.02.) das Observatorium Genf besuchen und Vorträge an der ETH Lausanne, an der Universität Basel und an der ETH Zürich halten.

SRI und Agenturen

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