In der Schweiz leben mehr Ausländer denn je
Ende April 2008 wohnten knapp 1,6 Millionen Ausländer in der Schweiz, das sind über 21% der Bevölkerung. Mit dieser Zahl ist ein neuer Höchststand erreicht. Am stärksten zugenommen hat die Zuwanderung aus Deutschland.
Im Vorjahresvergleich beträgt der Zuwachs 0,7%, wie das Bundesamt für Migration (BFM) mitteilte. Dabei nahm insbesondere der Zuwachs aus EU- und EFTA-Staaten kräftig zu. Deren Zahl stieg um 7,7% auf fast 990’000 Personen. Die Zuwanderung von Staaten ausserhalb der EU legte lediglich um ein halbes Prozent zu.
Diese Entwicklung entspricht laut BFM der Zuwanderungspolitik des Bundesrats und dem Zulassungssystem im neuen Ausländergesetz. Laut diesem können aus Nicht-EU-Staaten nur noch qualifizierte Erwerbstätige rekrutiert werden.
Die meisten Ausländer in der Schweiz stammen nach wie vor aus Italien, nämlich rund 290’000 Personen, gefolgt von Deutschland mit fast 215’000 und Portugal mit gut 188’000.
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