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Klage gegen Versuch am CERN

Ein Chaostheoretiker klagt in Strassburg gegen die Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers LHC am Genfer CERN. Er fürchtet, bei der Teilchenkollision könnten schwarze Löcher entstehen.

Der Teilchenbeschleuniger am Genfer CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, soll am 10. September sein erstes Experiment aufnehmen, wobei Protonen beschleunigt werden. Dieses soll am Fernsehen übertragen werden.

Der Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) ist eine Anlage, die sich in einem 26,7 km langen Ringtunnel 100 Meter unter der Erde befindet. Knallen die Protonen aufeinander, sollte sich eine Art Mini-Urknall ergeben.

Der deutsche Chaostheoretiker Otto Rössler hat nun eine Klage am Europäischen Menschenrechts-Gerichtshof in Strassburg initiiert, der LHC sei vorerst nicht in Betrieb zu nehmen.

Grund: Es fehle an einem normierten Verfahren für die Risikoüberprüfung. Rössler, Professor für physikalische Chemie in Tübingen, befürchtet, bei der Kollision der beschleunigten Teilchen können im LHC so genannte Schwarze Löcher entstehen, wie das im Weltall der Fall ist.

Diese Mini-Löcher könnten mit der Zeit wachsen, und, so der Chaostheoretiker, die gesamte Erde aufsaugen, sodass diese untergehen würde.

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