Mehr und ältere Menschen
Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz ist 2001 angewachsen - auf 7'258'500 Personen. Dank Einbürgerungen hat auch die Anzahl der Schweizer zugenommen.
Am meisten für die Zunahme verantwortlich sind Ausländerinnen und Ausländer, die in die Schweiz eingewandert sind: Dieser Wert ist markant angestiegen (2000: 24’900 Personen / 2001: 47’000).
Familiäre Gründe sind die Hauptursache für die Einwanderung ausländischer Staatsangehöriger. Über zwei Fünftel der Einwanderungen waren entweder Familiennachzüge (29,1%) oder Einreisen ausländischer Ehegatten von Schweizern oder Schweizerinnen (12,3%). Nur 26% waren arbeitsmarktbedingt.
Bürgerrecht massgebend
Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer nahm um 0,3% auf 5’799’400 zu. Dies ist ausschliesslich auf Eibürgerungen zurückzuführen.
Der Sterbe-Überschuss und der Auswanderungs-Überschuss hätten sonst im letzten Jahr zu einer Abnahme der Schweizer Wohnbevölkerung geführt.
Die ständige ausländische Wohnbevölkerung erreichte einen Stand von 1’459’100 Personen, was einem Zuwachs von 2,4% entspricht.
Alterung schreitet fort
Die Menschen in der Schweiz werden immer älter: Seit 1990 ist der Anteil der 65-Jährigen und Älteren von 14,6% auf 15,5% gestiegen. Gleichzeitig nahm der Anteil der unter 20- Jährigen von 23,4% auf 22,9% und derjenige der 20- bis 39-Jährigen von 31,2% auf 28,6% ab.
Schwyz attraktiv
Rund 38,6% der Bevölkerung wohnen in den drei Kantonen Zürich, Bern und Waadt, nur 0,2% im kleinsten Kanton Appenzell I.Rh.
Neun Kantone verzeichneten 2001 Zuwachsraten der ständigen Wohnbevölkerung, welche über dem Schweizer Mittel von 0,8% lagen. An der Spitze befanden sich die drei Kantone Schwyz (+2,1%), Zug (+1,6%) und Zürich (+1,3%).
Fünf Kantone verzeichneten einen Rückgang, am stärksten der Kanton Uri mit -0,8%, gefolgt von den Kantonen Appenzell A.Rh. (- 0,5%), Schaffhausen (-0,2%), Basel-Stadt und Glarus (je -0,1%).
swissinfo und Agenturen
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