Strassen-Transport soll europaweit umweltgerechter werden
Bundespräsident Moritz Leuenberger vertritt die Schweiz an der Europäischen Verkehrsminister-Konferenz in Lissabon. Neben den allgemeinen Bedingungen des Strassentransportes will Leuenberger auch die aktuelle Verkehrspolitik ansprechen.
Schwerpunkt der 85. Tagung diesen Dienstag (29.05.) und Mittwoch ist die Definition einer Politik für den Strassengütertransport, wie das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation mitteilte. Dabei geht es um eine weitere Öffnung des Strassentransportmarktes.
Voraussetzung dazu sei jedoch eine bessere Respektierung der Umweltschutzbestimmungen und der in diesem Bereich geltenden sozialen Normen, so die Behörden. Daneben widmen sich die europäischen Verkehrsminister der Effizienzsteigerung in der Verkehrspolitik der zentral- und osteuropäischen Staaten mit dem Ziel, diese Länder besser in den gesamteuropäischen Markt zu integrieren.
Grenzabfertigungen optimieren
Dazu werden Fragen der Interoperabilität, der Verbesserung der Betriebsabläufe und der Optimierung der Grenzabfertigungen diskutiert. Weiter soll eine Empfehlung verabschiedet werden, um betagten und behinderten Menschen die Benutzung von Verkehrsmitteln in den kommenden Jahrzehnten zu erleichtern. Zudem erörtern die Verkehrsminister Möglichkeiten für einen ökologischeren Verkehr in den städtischen Regionen.
Werbung für Bilaterale
Leuenberger will am Rande der Konferenz mit seinen Amtskollegen auch aktuelle Probleme der Verkehrspolitik diskutieren. Dabei werde er sich erneut für eine rasche Ratifizierung der bilateralen Verträge mit der EU einsetzen, schreibt das Departement.
swissinfo und Agenturen
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