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Zurich Financial Services verdoppelt Gewinn

Zurich Financial Services rechnet mit Verlusten, verursacht durch den Hurrikan Charley.

(Keystone Archive)

Der Versicherungskonzern Zurich Financial Services (ZFS) hat im ersten Halbjahr 2004 einen Gewinnsprung hingelegt und damit die Erwartungen übertroffen.

Der Reingewinn verdoppelte sich beinahe auf 1,448 Mrd. Dollar.

Die Bruttoprämien und Policengebühren stiegen gegenüber der Vorjahresperiode um 2% auf 26,412 Mrd. Dollar, wie der Konzern mitteilte. Dies sei ein neuer Rekord, sagte ZFS-Chef James Schiro in einer Telefonkonferenz.

Analysten hatten einen Gewinn von 1,37 bis 1,4 Mrd. Dollar erwartet. Vorbörslich lag die Zürich-Aktie um 2,5% über dem Vortagesschluss, während der Gesamtmarkt (SMI) um 0,4% höher notierte.

Keine grossen Katastrophen

Das starke Resultat beruhe auf einer erheblichen Verbesserung im Schadensversicherungs-Geschäft, wo sich das Ergebnis auf 487 Mio. Dollar mehr als verdreifacht habe. Die Gruppe habe davon profitiert, dass grosse Katastrophen ausgeblieben seien.

Zudem hätten sich die markanten Prämienerhöhungen der vergangenen Jahre positiv ausgewirkt. Die Bruttoprämien und Policengebühren seien um 6% auf 20,6 Mrd. Dollar gestiegen.

Und das Verhältnis von Kosten und Schadenaufwand zu den Prämien (Combined Ratio) habe sich von 98,8 auf 96,7% verbessert.

Fragiler Markt

Allerdings dauert die Schönwetterperiode nicht für immer: "Unsere Märkte bleiben fragil", sagte Schiro. Man habe gewusst, dass das positive Umfeld der letzten 18 Monate, in denen grosse Katastrophen ausgeblieben und die Schadenhäufigkeit gering gewesen sei, nicht ewig bestehen bleiben würde.

"Das hat uns der Hurrikan Charley schmerzhaft in Erinnerung gerufen", sagte Schiro. "Wir schätzen unseren Verlust durch Charley auf rund 150 Mio. Dollar."

swissinfo und Agenturen

Fakten

ZFS hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2004 fast verdoppelt - auf 1,448 Mrd. Dollar (2003: 752 Dollar).

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