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«The Housemaid»: Sydney Sweeney erobert Leinwand zurück

Keystone-SDA

Für Sydney Sweeney lief es vergangenes Jahr alles andere als rund. Ihr Boxer-Biopic "Christy" floppte an den Kinokassen, und auch der Abenteuer-Thriller "Eden" blieb hinter seinen Erwartungen zurück. Nicht zuletzt mit einer umstrittenen Jeans-Werbung für American Eagle sorgte die Amerikanerin für reichlich Diskussionen, in die sich sogar US-Präsident Donald Trump einmischte.

Schon Fortsetzung für Sweeneys neuen Film angekündigt

(Keystone-SDA) Bei ihrem neuesten Filmprojekt scheint sich das Blatt allerdings nun wieder gewendet zu haben. Der Psychothriller «The Housemaid – Wenn sie wüsste» mit Amanda Seyfried in einer weiteren Hauptrolle ist in den USA so erfolgreich gestartet, dass bereits eine Fortsetzung angekündigt wurde.

In Deutschland startet der Film – eine Adaption des Bestseller-Romans «Wenn sie wüsste» von Freida McFadden – erst jetzt. Es ist nach den besagten Rückschlägen sozusagen ein kleiner Neuanfang für die 28-Jährige – auch inhaltlich. In «The Housemaid» verkörpert Sweeney eine junge Frau namens Millie, die ihr bisheriges Leben hinter sich lassen möchte.

Als Haushälterin wird sie bei der wohlhabenden Familie Winchester (Seyfried und Brandon Sklenar) angeheuert, deren Leben in einer luxuriösen Villa auf den ersten Blick perfekt scheint. Doch schnell wird klar, dass sich hinter der makellosen Fassade viele düstere Geheimnisse verbergen.

Wendungsreicher Thriller mit Amanda Seyfried

So wird Millie, die ihre kriminelle Vergangenheit geheim hält, durch Hausherrin Nina (Seyfried) nach einem überschwänglichen Kennenlernen plötzlich immer wieder schikaniert und verunsichert. Die Stimmung kippt und die Lage spitzt sich weiter zu, als sich Millie zu Ninas Ehemann Andrew (Sklenar) hingezogen fühlt.

Regisseur Paul Feig, der für Komödien wie «Brautalarm» bekannt ist, inszeniert «The Housemaid» als einen wendungsreichen Rache-Thriller mit Perspektivwechseln und einigen Rückblenden. Es geht um schiefe Machtverhältnisse und Intrigen.

Während sich die Handlung zu Beginn stellenweise in die Länge zieht, wird das Geschehen in der zweiten Hälfte durch einen entscheidenden Plot Twist in ein neues Licht gerückt und nimmt so wieder an Fahrt auf.

Mehr Unterhaltung als Tiefgang

Besonders überzeugend ist dabei Amanda Seyfried als vermeintlich psychotische Hausherrin zwischen Wutausbrüchen und eiskalter Kontrolle. Klar ist: «The Housemaid» will vor allem unterhalten und setzt weniger auf subtile Hinweise oder psychologischen Tiefgang.

Fans von eher konventionell gemachten Thrillern kommen bei dem rund zweistündigen Film auf ihre Kosten. Und auch Sweeney dürfte sich mit Blick auf ihre Karriere freuen: Laut dem Branchenblatt «Variety» soll die Produktion der Fortsetzung bereits im Laufe des Jahres starten.

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