Über 80 Tote nach schwerem Erdbeben in Kolumbien
Die Zahl der Toten bei dem schweren Erdbeben in Kolumbien steigt weiter - inzwischen auf mehr als 80. Allein in der schwer getroffenen Stadt Pereira westlich der Hauptstadt Bogotá wurden inzwischen 47 Todesopfer registriert, wie Polizeichef Óscar Leonel Ochoa in einem Interview des Radiosenders Caracol Radio sagte.
(Keystone-SDA) Im Departamento Valle del Cauca kamen nach Angaben der Gouverneurin Dilian Francisca Toro mindestens 27 Menschen ums Leben, darunter 3 Kinder. Im Departamento Chocó meldete die Regionalregierung vorläufig 4 Tote und 69 Verletzte. In Manizales wurden drei Tote und Hunderte Verletzte gemeldet. Die Behörden betonten, dass die Zahlen noch steigen könnten.
Das Beben ereignete sich um 7.34 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar im Departamento Chocó in einer Tiefe von 96 Kilometern, wie der Kolumbianische Geologische Dienst (SGC) mitteilte. Die Erschütterungen waren in mehreren Städten des Landes zu spüren. Einwohner suchten zusammen mit Rettungskräften in Trümmern nach Überlebenden.