486 Kilo CO2 pro Bitcoin-Transaktion
Eine Bitcoin-Transaktion verursacht rund 486 Kilogramm CO2. Dies zeigt eine neue Studie der Hochschule Luzern und von Swiss Economics im Auftrag des deutschen Umweltbundesamts.
(Keystone-SDA) Doch nicht jede Kryptowährung belastet die Umwelt so stark. Bei einer Transaktion von Ethereum – der zweitgrössten Kryptowährung – fallen laut der Studie nur 0,003 Kilo CO2 pro Transaktion an. Das ist weniger als bei einer Überweisung mit dem Online-Bezahldienst Paypal.
Der hohe CO2-Ausstoss von Bitcoin hängt mit dem sogenannten «Mining» zusammen. Dabei konkurrieren weltweit Tausende Computer darum, neue Transaktionen zu bestätigen und neue Bitcoins zu erzeugen. Dieser Wettbewerb benötigt grosse Mengen an Strom.
Ethereum verzichtet hingegen weitgehend auf dieses energieintensive Verfahren. Dadurch ist der Energieverbrauch und damit auch der CO2-Ausstoss deutlich tiefer.