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Afrikanische Städte gehören für Ausländer zu den teuersten Orten

(Keystone-SDA) London – Städte in Afrika gehören zu den kostspieligsten Orten zum Leben für Ausländer. Platz eins in der Rangliste der teuersten Städte belegte auch dieses Jahr wieder die angolanische Hauptstadt Luanda, wie die Beratungsfirma Mercer erklärte.
An zweiter Stelle folgt Tokio, auf Platz drei die tschadische Hauptstadt Ndjamena. Die teuerste europäische Stadt ist der Studie zufolge Moskau auf Platz vier. Knapp dahinter liegen die Schweizer Städte Genf auf Platz fünf und Zürich auf Platz acht. Genf verlor gegenüber dem Vorjahr einen Platz und Zürich zwei Plätze.
Kopenhagen ist auf Platz zehn vertreten. In der Liste der zehn teuersten Städte für Ausländer fanden sich dieses Jahr erstmals gleich drei afrikanische Städte wieder: Auf Luanda und Ndjamena folgte auf Platz sieben noch Libreville in Gabun. Dies zeige die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung Afrikas, erklärte Mercer.
Mercer untersucht für seine Studie, wie teuer es für Ausländer ist, in einer Stadt mit ihrem gewohnten Lebensstandard zu leben.
«Bei der Entsendung von qualifizierten Mitarbeitern in diese Städte müssen die internationalen Konzerne den Mitarbeitern und ihren Familien den gleichen Lebensstandard bieten, den sie zu Hause hätten. In einigen afrikanischen Städten können die Kosten hierfür extrem hoch ausfallen, insbesondere die Kosten für guten, sicheren Wohnraum», erklärte Mercer-Expertin Petra Lück.
Doch auch Asien ist in der Top-Zehn-Liste von Mercer gut vertreten: Nach Tokio folgen das ebenfalls japanische Osaka als sechstteuerste und Hongkong als neuntteuerste Stadt. Weltweit die für Ausländer günstigste Stadt ist laut Mercer das pakistanische Karachi, das auf dem 241. und damit letzten Platz landete.

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