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Airbus verkauft 500. Hoffnungsflieger A350

Dieser Inhalt wurde am 16. November 2009 - 06:40 publiziert

TOULOUSE/DUBAI (awp international) - Der europäische Flugzeug-Hersteller Airbus hat mittlerweile mehr als 500 seiner neuen Langstrecken-Flugzeuge vom Typ A350 verkauft. Mit der Bestellung von zwölf Maschinen durch die Ethiopian Airlines stünden nun insgesamt 505 Stück in den Auftragsbüchern, teilte Airbus am Sonntag in Toulouse mit. Alleine die Flugzeuge, die an die Äthiopier gehen, kosten geschätzt knapp zwei Milliarden Euro.
Airbus-Deutschland-Chef Gerald Weber sagte dem "Hamburger Abendblatt" (Montag-Ausgabe), die Bestellung inmitten der Wirtschaftskrise sei ein sehr positives Signal für Airbus und die gesamte Branche. Weber rechnet in den nächsten Tagen mit weiteren Bestellungen. Noch bis zum Mittwoch läuft die Luftfahrtschau in Dubai. Das gut gefüllte Auftragsbuch für den A350 wirke sich auf alle deutschen Standorte positiv aus, sagte er.
SCHLAG GEGEN BOEING
Die Bestellung dürfte den Erzrivalen Boeing hart treffen. Nicht nur, dass Ethiopian Airlines zum ersten Mal bei der EADS-Tochter Airbus gekauft hat. Der A350 entwickelt sich nach massiven Rückschläge zu Beginn des Projekts immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte und zu einer ernsthaften Bedrohung für Boeings 787 Dreamliner. Für den liegen rund 840 Bestellungen vor.
Airbus wie Boeing verwenden in den Maschinen neuartige, leichte Verbundstoffe anstelle von Aluminium. Das soll vor allem den Spritdurst senken. Die neuen Materialien gepaart mit neuen Fertigungsmethoden hatten aber auch von Beginn an zu Konstruktionsproblemen geführt. Der Dreamliner soll nach drei Jahren Verzögerung alsbald seinen Erstflug absolvieren, der A350 soll erst 2013 in die Luft gehen./das

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