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AKTIEN SCHWEIZ/Vorbörse: Freundlicher Handelsstart erwartet

Dieser Inhalt wurde am 26. Mai 2010 - 09:45 publiziert

Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich am Mittwoch ein freundlicher Handelsstart ab. So haben sich die US-Indizes gestern nach Europaschluss um rund 1,6% erholt und nur wenig schwächer geschlossen und in Asien notierten die Börsen freundlich. Zur Entspannung beigetragen haben Aussagen von IWF-Chef Strauss-Kahn, dass die Schuldenkrise in Europa keine Bedrohung für den Euro sei und die Schieflage der spanischen Regionalsparkasse CajaSur nur ein kleines Problem.
Ob es sich heute lediglich um eine kleine Verschnaufpause vom letzten Abschwung handelt, oder bereits eine Bodenbildung abzeichnet, sei schwer zu sagen, hiess es im Handel. Im Fokus stehe weiterhin der Dollar/Euro-Wechselkurs. Vor dem Hintergrund der Schuldenkrise in der Eurozone und den geopolitischen Risiken dürfte der Handel aber auch weiterhin von hoher Volatilität geprägt sein.
Bis um 08.20 Uhr steigt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 1,29% auf 6'170,20 Punkte.
An einem nachrichtenarmen Tag verzeichnen alle im SMI vertretenen Titel im vorbörslichen Geschäft ein Plus zwischen 1,3 und 1,4%. Da kaum Unternehmensnachrichten vorhanden sind - erst am Donnerstag wird Richemont die Jahreszahlen vorlegen - konzentrieren sich die Investoren weiterhin auf die politischen und regulatorischen Aktivitäten rund um die Finanzplätze.
Am Berichtstag dürften sich, wie zuletzt in Übersee, insbesondere zyklische Titel und Bankenaktien erholen, während defensive Werte den Markt zurückbinden könnten.
In den Fokus der Anleger rücken die Titel des Der Warenprüf- und Inspektionskonzerns SGS. Dieser legt nach den Worten seines CEO Chris Kirk seit Jahresanfang zu und konnte die Margen halten. "Das erste Semester entwickelt sich gut, das zweite Halbjahr wird besser sein", sagte CEO Chris Kirk in einem Zeitungsinterview. Auch am Gewinnziel für 2011 hält der CEO fest. Zudem haben heute die Analysten von Goldman Sachs ihr Kursziel für den Titel erhöht.
Die Banken könnten sich von den Abgaben des Vortages erholen. Eine leichte Kurszielsenkung von Barclays für Credit Suisse und Julius Bär dürfte da am Berichtstag kaum Spuren hinterlassen.
Transocean stehen weiter im Fokus. Die Ölbohrfirma, der die gesunkene Plattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko gehörte, kündigte gestern an, alle gesetzlichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Unglück zu erfüllen. Die Zahlung der vor dem Unglück angekündigten Dividende beeinträchtige die Fähigkeit des Unternehmens nicht, für die aus dem Unfall erwachsenden Kosten aufzukommen.
Im breiten Markt hat Meyer Burger einen weiteren Auftrag aus Asien gemeldet. Dieser hat ein Volumen von 30 Mio CHF.
ra/ps

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