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Zürich (awp) - Die Papiere der Bank Vontobel befinden sich nach der Präsentation der Halbjahreszahlen auf dem Vormarsch und gewinnen deutlich an Terrain. Dies nachdem das Zahlenset insgesamt über den Markterwartungen ausgefallen ist. Angesichts dessen sprechen die Analysten von soliden Zahlen. Lob erntet in erster Linie der starke Neugeldzufluss, der sämtliche Prognosen weit überflügelt hat.
Vontobel gewinnen am Mittwoch bis gegen 12.50 Uhr rund 2,8% auf 30,85 CHF. Damit schlägt sich die Vontobel-Aktie deutlich besser als die Peers: Bär notieren derweil -2,8%, Sarasin -0,1% und EFG -1,6%. Der Benchmarkt (SPI Banks) notiert mit 2,2% im Minus und der Gesamtmarkt (SPI) steht 1,1% im Minus.
Das Zahlenset wird nicht nur am Markt gut aufgenommen sondern auch die Analysten äussern sich durch das Band positiv zu den Zahlen. Nach den Enttäuschungen von Sarasin und EFG International sei das Ergebnis erfreulich, schreibt etwa die ZKB. Auch Helvea spricht von einem "guten" Resultat und Kepler bezeichnet das Zahlenset als "solide".
Während die Zahlen auf Stufe Reingewinn nur wenig über dem Konsens lag, übertraf der Neugeldzufluss von 3 Mrd CHF sämtliche Prognosen um Längen. Kein Wunder erntet die starke Akquisitionsleistung besonders viel Lob bei den Marktbeobachtern.
Hingegen setzen einige Beobachter hinter der Qualität des Konzerngewinns Fragezeichen. So habe die Bank von einem positiven Bewertungseffekt in der Höhe von netto rund 10 Mio CHF im Zusammenhang mit Wertveränderungen auf dem Bondportfolio sowie eigenen Verbindlichkeiten profitiert, führt die UBS in ihrem Kommentar aus. Ähnlich tönt es bei Kepler.
Mit Blick auf die Segmente hat im Urteil der Marktbeobachter Vontobel insbesondere im Private Banking Fortschritte erzielt. Der Vorsteuergewinn der Sparte lag denn auch deutlich über den Prognosen. Aber auch hier zeigen sich einige Analysten im Hinblick auf die Nachhaltigkeit des Spartenresultats skeptisch. Vontobel fehle es noch immer an einem überzeugenden strategischen Initiative zur Stärkung des Private Banking, urteilt das Aktienresearch von Sarasin.
Etwas allgemeiner formuliert es Helvea-Analyst Peter Thorne wenn er schreibt: Er hoffe, dass das Resultat nicht ein einmaliger Ausrutscher sei, sondern der Beginn eines Trend. Allerdings könnte sich seiner Meinung nach das Fehlen eines signifikanten Asien-Geschäfts als Nachteil erweisen. Zudem bleibe die Abhängigkeit vom Investment Banking bei Vontobel sehr hoch.
pf/rt

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