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Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist Ziel eines Hacker-Angriffs geworden. Der Fonds habe Ermittlungen eingeleitet, wie es zu der Cyber-Attacke kommen konnte, erklärte ein IWF-Sprecher und bestätigte damit entsprechende Medienberichte.

Über das Ausmass des Schadens machte der Sprecher keine Angaben. Ein Sprecher der Weltbank sagte, man habe alle Netzwerk-Verbindungen zur Schwester-Organisation gekappt. Es handle sich um eine reine Vorsichtsmassnahme. Die Arbeit der Organisation sei durch den Hacker-Angriff aber nicht beeinträchtigt.

Das FBI leitete eine Untersuchung ein. Die Bundespolizei arbeite eng mit dem IMF zusammen, erklärte eine Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums. Das FBI selbst lehnte eine Stellungnahme ab.

Die "New York Times" hatte berichtet, das Computer-System des IWF sei in den vergangenen Monaten wiederholt von Hackern attackiert worden. Es habe sich um grossangelegte und äusserst komplexe Cyber-Angriffe gehandelt. Das IWF-Direktorium sei darüber am Mittwoch informiert worden.

Nach Angaben des Internet-Sicherheitsexperten Tom Kellermann, der auch für den IWF und die Weltbank gearbeitet hat, zielte der Hackerangriff darauf, heimlich eine Software zu installieren, um einem bestimmten Staat Zugang zu Insider-Informationen des IWF über andere Länder zu verschaffen.

Der IWF ist eine Art globale Finanzfeuerwehr und unterstützt hochverschuldete Staaten mit Krediten, wobei das Empfängerland im Gegenzug meist unpopuläre Reformen umsetzen muss. Die Mitarbeiter des IWF erhalten dabei in der Regel Zugang zu sensiblen Wirtschaftsdaten des jeweiligen Landes. In der Organisation sind 187 Mitgliedsstaaten vertreten.

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SDA-ATS