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Rom - Italien drängt die EU zu schärferen Immigrationskontrollen auf den Flughäfen. Das Problem der massenhaften Landung von Flüchtlingen auf der Insel Lampedusa sei gelöst, sagte Innenminister Roberto Maroni. Nun kämen sie über den Mailänder Flughafen Malpensa.
Für Italien öffne sich so eine neue Front im Kampf gegen die illegale Migration, warnte Maroni nach Medienangaben vom Dienstag. Der Mailänder Flughafen Malpensa sei nun die erste Anlaufstelle für illegale Migranten, die nach Italien wollen.
Kein Flüchtling lande mehr auf Lampedusa. "daher müssen wir die Kontrollen auf den Flughäfen verschärfen, angefangen bei Malpensa", erklärte Maroni.
Der Mailänder Flughafen werde wegen der Nähe zur Schweiz und zu Frankreich von kriminellen Organisationen bevorzugt, die Migranten illegal nach Italien schleppen.
Laut einer Studie des Innenministeriums zahlen Ausländer bis zu 15'000 Euro (20'000 Franken), um gefälschte Dokumente zu erhalten. Das Problem der Kontrollen auf den Flughäfen will Maroni mit den EU-Partnern bei dem nächsten EU-Gipfeltreffen im Oktober diskutieren.
Mit Touristenvisum"Auf den Flughäfen landen Ausländer mit Touristenvisum, die dann in Italien untertauchen und im Land als Illegale leben", erklärte Giovanna Zincone, Präsidentin des italienischen Forschungszentrum für Migrationsfragen (Fieri).
Drei Viertel der illegalen Migranten in Italien seien als Touristen nach Italien gereist und im Land auch nach Ablauf ihres Visums geblieben, sagte die Expertin.
Seit 15 Monaten ist ein Immigrationsabkommen mit Libyen in Kraft, dank dem Italien die Migrationswelle nach Lampedusa südlich von Sizilien stoppen konnte.

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SDA-ATS