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Allianz stösst bei Verkauf der AGF Private Equity auf Widerstand

Dieser Inhalt wurde am 01. April 2010 - 18:50 publiziert

MÜNCHEN/PARIS (awp international) - Die Allianz stösst beim Verkauf der AGF Private Equity an die Pariser Investmentgesellschaft IDI auf Widerstand der Beschäftigten. Der Betriebsrat der Tochterfirma zog vor Gericht, um den Verkauf zu unterbrechen. IDI habe keinen Geschäftsplan vorgelegt, sagte die Betriebsrats-Sprecherin Chantal Guillemé am Donnerstag der dpa in Paris. Man fürchte um die Entwicklungsmöglichkeiten der AGF Private Equity.
Die Allianz AGF Private Equity verwaltet 2,5 Milliarden Euro Aktiva, die in Fonds und in Risikokapital investiert sind. IDI (Institut de Développement Industriel SA) ist mit 400 Millionen Euro verwaltetem Vermögen deutlich kleiner. Das Institut engagiert sich im französischen Mid-market-Segment sowie in Schwellenländern wie China, Indien oder Brasilien.
Der Betriebsrat will zudem mehrere französische Allianz-Manager strafrechtlich verklagen, weil sie den Verkaufsvertrag unterzeichnet hätten, ohne die Arbeitnehmer dem Gesetz entsprechend ausreichend zu konsultieren. Dass die Allianz die Tochter verkaufe, werde nicht grundsätzlich in Frage gestellt, sagte Guillemé. Die Geschäftsführung gefährde aber das Geld von 60.000 Investoren und die Arbeitsplätze./hn/DP/fn

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