BMW Oracle gegen Alinghi: Streit geht weiter
Der America's-Cup-Herausforderer BMW Oracle Racing zieht im Dauerstreit mit Titelverteidiger Alinghi erneut vor Gericht. Ein Versuch zur Schlichtung der Rechtsstreitigkeiten in Singapur ist gescheitert.
26 Tage vor dem geplanten Start des 33. Cup-Duells vor Valencia (ab 8. Februar), macht das Syndikat des US-Milliardärs Larry Ellison seine Drohungen der vergangenen Wochen wahr, die Schweizer wegen angeblich illegaler Segel zu verklagen.
In dem von den Amerikanern initiierten Dauerstreit geht es seit Juli 2007 um Regelfragen rund um den Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt.
«BMW Oracle hat durch amerikanische Gerichte bereits 18 Teams erfolgreich disqualifizieren lassen», sagte Brad Butterworth, der Skipper von Alinghi «jetzt versuchen sie, den Cup zu gewinnen, ohne die Rennen zu fahren».
Butterworth nahm am Dienstag in Singapur an den Schlichtungs-Verhandlungen als Vetreter der Société Nautique de Genève teil. «Diese neuerliche Klage war ein Schock für mich, denn wir planten ein weiteres Treffen, um die Diskussionen abzuschliessen. Offensichtlich sind sie nicht bereit, zu segeln.»
swissinfo.ch und Agenturen
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