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Küttel in den Top-Ten

Küttel springt technisch perfekt und beweist seine stabile Form. Keystone

Andreas Küttel hat beim Weltcup- Springen auf der Normalschanze in Villach (Ö) erstmals in dieser Saison eine Top-Ten-Platzierung erreicht und 1000 Franken Preisgeld gewonnen.

«Die Sprünge gehen gut. Es ist für mich nicht kompliziert, einen guten Fluss in die Absprungbewegung hineinzubringen», sagte Andreas Küttel nach seinem 9. Platz in Villach, wo vor den Olympischen Spielen in Salt Lake City das einzige Springen auf einem kleinen Bakken ausgetragen wurde.

Nachdem der 21-jährige Einsiedler nach dem 1. Durchgang mit einer Weite von 92,5 m ausgezeichneter Dritter gewesen war, fiel er — nicht zuletzt wegen der grossen Dichte und den kleinen Abständen an der Spitze — noch auf Rang 9 zurück. «Beim zweiten Sprung hat es mich dann nicht mehr so gut getragen, vor dem Absprung habe ich ein wenig eingeschoben», beschrieb Küttel den Finalsatz.

Gute Telemark-Landung

Deswegen kam der einzige Schweizer, der in Villach am Start war, auch etwas flacher weg und hatte einen geringeren Luftstand. Mit den Stilnoten zeigte sich Küttel sehr zufrieden. «Es ist wichtig auf einer kleinen Anlage, dass man technisch perfekt springt und eine gute Telemark-Landung setzt.»

Wer das nicht tat, verlor rasch einige Ränge. Der ETH-Sportstudent, der sich in diesem Winter ganz auf das Skispringen konzentriert, unterstrich nach dem 11. und 18. Rang in Villach mit seinem 9. Platz seine stabile Form. Diese hofft er nun auch am nächsten Wochenende in Engelberg ausspielen zu können.

«Ich hoffe, dass dies mir und den anderen Auftrieb gibt. Ich freue mich auf die neue Schanze und hoffe, dass ich in Engelberg richtig schön fliegen kann», sagte Küttel, der mit Assistenztrainer Daniel Peter noch am Samstagabend heimreiste.

So hoch fliegt keiner

Adam Malysz ist zur Zeit DER Abspringer im Weltcup-Feld. Keiner kommt vom Schanzentisch so hoch weg wie der schmächtige Pole, der sich am Wettkampftag von Sprung zu Sprung steigerte. «Im Probedurchgang wollte ich das Gefühl für die Schanze bekommen», sagte der Weltmeister von Lahti, dem ein kurzer Radius vor dem Schanzentisch wegen seines sensationellen Absprungvermögens stark entgegenkommt.

Nach Kuopio und Neustadt kam der nunmehr überlegene Weltcup-Leader zu seinem dritten Saisonsieg. «Ich bin eigentlich überrascht, dass ich auf das Podest kam», sagte Matti Hautamäki, der in dieser Saison noch etwas Mühe bekundete. In Neustadt hatte er wegen einer fehlenden Plombe in seinem Anzug sogar disqualifiziert werden müssen.

Seine konstante Form unterstrich Kazuyoshi Funaki. Der Olympiasieger von Nagano kam nach Kuopio zum zweiten Mal in diesem Winter auf Rang 3.

swissinfo und Agenturen

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