Anti-G7-Demonstranten in Genf sollen «nicht zu viel Lärm» machen
In Genf sorgt die geplante Kundgebung am 14. Juni gegen den G7-Gipfel in Evian (F) weiter für politischen Zündstoff. Die No-G7-Koalition kritisiert die aus ihrer Sicht "surrealen" Bedingungen, die mit der teilweise bewilligten Demonstration in Genf verbunden sind.
(Keystone-SDA) «Man verlangt von uns, nicht zu viel Lärm zu machen», sagte Françoise Nyffeler, Vertreterin des Bündnisses, am Donnerstag vor den Medien. Die Bewilligung sei vergangenen Donnerstag vom Generalsekretariat des Departements für Institutionen und Digitales (DIN) zugestellt worden. Gegen die darin aufgeführten Auflagen sei inzwischen ein Schreiben eingereicht worden.
Unabhängig von der vorgesehenen Route stört sich die Koalition insbesondere an der Vorgabe, Lautsprecher und Megafone nicht zu laut einzusetzen. Zudem müsse auf beiden Seiten des Demonstrationszuges jeweils ein Streifen von 3,5 Metern freigehalten werden. «Ich kann nicht garantieren, dass diese Bedingungen eingehalten werden», fuhr Nyffeler fort.
Für Donnerstagabend ist ein Treffen mit Staatsrätin Carole-Anne Kast (SP) geplant.