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Arbeitskonflikt im Baugewerbe verschärft sich

Nach dem Nein der Baumeister zum Kompromiss in den Lohnverhandlungen im Baugewerbe wollen die Gewerkschaften nicht mehr verhandeln. An einer Medienkonferenz in Zürich stellte GBI-Präsident Vasco Pedrina eine lange Auseinandersetzung in Aussicht.

Dieser Inhalt wurde am 26. Januar 2000 - 11:07 publiziert

Nach dem Nein der Baumeister zum Kompromiss in den Lohnverhandlungen im Baugewerbe wollen die Gewerkschaften nicht mehr an den Verhandlungstisch zurück. An einer Medienkonferenz vom Mittwoch (26.01.) in Zürich stellte GBI-Präsident Vasco Pedrina eine harte und lange Auseinandersetzung in Aussicht und bezeichnete das Vorgehen der Baumeister als kaum verhohlene Kriegserklärung.

Bei den für Anfang April vorgesehenen Kampfmassnahmen wollen die Baugewerkschaften gezielt gegen jene Bauunternehmer vorgehen, die den in zwölf Verhandlungsrunde zu Stande gekommenen Kompromiss platzen liessen. Als erstes kündigten GBI und Syna für die nächsten Wochen vermehrte und systematische Baustellenbesuche und das Erstellen einer "schwarzen Liste" jener Arbeitgeber an, die den Kompromiss übergehen. Danach sind direkte Aktionen gegen die "Kompromisslosen" angesagt.

Mehrere grosse Bauunternehmer haben sich seit dem Scheitern des Verhandlungsergebnisses freiwillig zur Zahlung von 100 Franken mehr Lohn für alle verpflichtet. Neben der Vorbereitung der Kampfmassnahmen wollen die Gewerkschaften einen Forderungskatalog für den neuen Landesmantelvertrag aufstellen, den sie auf Ende März gekündigt hatten.

SRI und Agenturen

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