Basler Kantonalbank: Trennung in Genf
Die Basler Kantonalbank (BKB) hat sich in Genf von der MFC Merchant Bank getrennt. Die vor einem Jahr begonnene Private Banking-Kooperation warf zu wenig Gewinne ab. Die BKB bestätigte am Samstag (28.10.) eine entsprechende Meldung der "Basler Zeitung".
Die einvernehmliche Trennung wurde bereits vor zwei Monaten vollzogen, aber bisher nicht kommuniziert. Gemäss der Kooperations-Vereinbarung lieferte die BKB der MFC statt eines Kaufpreises für den Private Banking-Bereich einen Anteil der Kommissionen ab, die sie mit der übernommenen Kundschaft einnahm. Ende 1999 verwaltete die Kooperation 81 Mio. Franken.
Laut MFC war es ein Schweizer Novum, dass sich MFC und BKB gegenseitig die Spezialgebiete Private Banking und Investment Banking erschlossen. Offensichtlich hat dieses Novum nun nicht genügend Geld eingebracht.
Die BKB will weiterhin in Genf tätig bleiben. Vier Angestellte aus der Kooperation – samt Filialleiter – sind geblieben. Kleinkunden bedient die BKB in Genf nicht.
swissinfo und Agenturen
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