Batigroup baut Verlust
Die Batigroup, der grösste Schweizer Baukonzern, rechnet für das Geschäftsjahr 2000 mit einem massiven Verlust von rund 50 Mio. Franken. Verluste auf Grossbaustellen in Zürich und in Deutschland haben zu diesem Rückschlag geführt.
Im ersten Halbjahr 2000 hat die Gruppe einen Verlust von 25,7 Mio. Franken erlitten, knapp 10 Mio. Franken mehr als in derselben Periode des Vorjahres. Dies bei einem Umsatz von 570,6 Mio. Franken.
Um die Ertragskraft nachhaltig zu stärken, haben Verwaltungsrat und Gruppenleitung der Batigroup ein umfassendes Massnahmenpaket verabschiedet, wie die Gruppe am Dienstag (17.10.) bekannt gab. Damit sollen operative Schwachstellen behoben werden.
Zusätzlich werden Wertberichtigungen vorgenommen. Diese Bereinigung der Bilanz- und Erfolgsrechnung führt zu einem ausserordentlichen und einmaligen Verlust.
Bereits für das nächste Jahr rechnet die Batigroup wieder mit einem Betriebsgewinn von vier Prozent und einer Eigenkapital-Rendite von über zehn Prozent.
Die konsequente Ausrichtung der Batigroup als Universal-Unternehmerin sei durch den Rückschlag in keiner Weise in Frage gestellt, so Verwaltungsrats-Präsident Robert A. Jeker. Die ausserordentlichen Verluste hätten aber gezeigt, dass die Batigroup noch zu wenig resistent gegenüber unvorhersehbaren Ereignissen sei.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch