Bern und die Romandie schliessen sich zusammen
Der Kanton Bern und die fünf Westschweizer Kantone Genf, Freiburg, Waadt, Neuenburg und Wallis wollen ab Januar 2010 gemeinsam um die Ansiedlung neuer Unternehmen werben. In dem neuen Wirtschaftsraum leben 2,8 Millionen Menschen.
Die neue Organisation will im Ausland ein gemeinsames Image vermitteln. Die Zusammenarbeit sei die richtige Antwort auf die zunehmende internationale Konkurrenz im Kampf um die Ansiedlung von Unternehmen, sagte der Berner Volkswirtschaftdirektor Andreas Rickenbacher.
Dabei seien etwa die unterschiedlichen Sprachen in der Region ein Standortvorteil. Rund 1,5 Millionen sprechen französisch, eine Million spricht Deutsch und rund 300’000 haben eine andere Muttersprache.
Der Zusammenschluss heisst «Greater Geneva Berne Area» (GGBA). Die Zentrale der Organisation befindet sich in Lausanne. Die priorisiserten Märkte sind die Vereinigten Staaten, Frankreich und Deutschland. Die sechs Kantone wollen aber auch Italien, Indien, China, Brasilien und Russland bearbeiten.
Das Budget der neuen Organisation beträgt 4.13 Millionen Franken. Für die Finanzierung müsse die Organisation ein gerechtes Ausgleichssystem finden, sagte der Freiburger Regierungsrat Beat Vonlanthen, das in den in den nächsten Monaten konkretisiert werden soll.
swissinfo.ch und Agenturen
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