BSI mit deutlich tieferem Gewinn
Die schwergewichtig in der Vermögens-Verwaltung tätige Banca della Svizzera Italiana (BSI) hat im ersten Halbjahr 2001 einen Ertragseinbruch erlitten. Der Bruttogewinn sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 25 Prozent auf 130 Mio. Franken.
Der Nettoertrag sank um 11 Prozent auf 279 Mio. Franken, wie die zur italienischen Versicherungsgruppe Generali gehörende BSI am Dienstag bekannt gab. Die Kommissionserträge nahmen um 12 Prozent auf 182 Mio. Franken ab.
Die Erträge aus dem Handelsgeschäft verzeichneten eine Einbusse von 8 Prozent auf 29 Mio. Franken. Demgegenüber nahmen die Erträge aus dem Bankengeschäft leicht um 2 Prozent auf 61 Mio. Fr. zu. Die verwalteten Vermögen stiegen um 4,9 Prozent auf 44,6 Mrd. Franken.
Die BSI erklärt das schwächere Resultat unter anderem mit dem ausserordentlichen Vorjahresresultat. Der Bruttogewinn war im ersten Halbjahr 2000 um 18 Prozent gestiegen. Das Halbjahresresultat entspreche den Budgetvorgaben, so die BSI.
Die operativen Kosten betrugen 149 (Vorjahresperiode 140) Mio. Franken. Dabei ist zu beachten, dass in den Halbjahreszahlen die Kosten für das Projekt «brokerage online» enthalten sind. Für das zweite Halbjahr sei mit einer spürbaren Kostensenkung zu rechnen.
swissinfo und Agenturen
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