Deutsches Privatflugzeug in den Alpen abgestürzt
Ein in Deutschland immatrikuliertes Privatflugzeug mit fünf Personen an Bord ist am Montagabend (21.08.) in den Glarner Alpen abgestürzt. Über das Schicksal der Passagiere war am Dienstagmorgen noch nichts bekannt.
Das Unglück ereignete sich nach Angaben des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) bei schlechtem Wetter.
Jörg Turnherr vom Suchdienst des BAZL schilderte den Ablauf der Ereignisse wie folgt: Das in Deutschland immatrikulierte Kleinflugzeug vom Typ Cessna 340 war am Montagabend um 19.39 Uhr auf dem Flugplatz Albenga in der italienischen Region Ligurien in Richtung Stuttgart gestartet.
Um 20.49 Uhr verschwand die Maschine in der Region des Klöntalersees in den Glarner Alpen vom Radarschirm der Schweizer Flugsicherung. Zu diesem Zeitpunkt habe sehr schlechtes Wetter geherrscht, sagte Turnherr. Die Suche sei auch durch den Ausfall des Notsignals behindert worden.
Am Dienstagmorgen wurde die Suche mit zwei Helikoptern wieder aufgenommen. Zwei weitere Helikopter standen auf Stand-By. Das BAZL vermutete, dass sich die Absturzstelle südlich des Klöntalersees im Glärnisch-Massiv befindet. Die Suche aus der Luft war am Dienstagmorgen nach wie vor durch Wolken behindert.
Das Immatrikulations-Zeichen des abgestürzten Flugzeugs wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Turnherr sagte, bei den fünf Insassenhandle es sich mit grösster Wahrscheinlichkeit alles um deutsche Staatsangehörige. Primäres Ziel der Suche sei, die Insassen zu bergen. «Wir hoffen natürlich immer, dass es Überlebende gibt», sagte der BAZL-Mitarbeiter.
swissinfo und Agenturen
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