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Expo02: Kosten steigen, Budget soll gleich bleiben

Wird "gäng chli tüürer", die Arteplages (hier die ersten Pfähle) und die gesamte Expo02. Keystone

Die Expo.02 kostet heute 40 bis 60 Mio. Franken mehr. Das bei einem Gesamtbudget von 1,4 Mrd. Franken. Die Gründe liegen beim Wirtschafts- Aufschwung und dem dadurch bedingten Kostenanstieg. Das Budget soll gleich bleiben.

Expo-Direktorin Nelly Wenger führt verschiedene Faktoren an, welche die Mehrkosten verursachen. Neben der allgemein verbesserten Konjunktur und den gestiegenen Bau-Preisen, sind es die Mehrkosten bei den Arteplages sowie die Verschiebung der Expo um ein Jahr, die ins Gewicht fallen.

Nicht mehr Geld

Franz Steinegger, der Präsident des Comité directeur sagte, die Mehrkosten müssten nun innerhalb des Budgets von 1,4 Mrd. Franken eingespart werden. Das Projekt müsse laufend angepasst werden. Das heisst, am Angebot werden Abstriche gemacht. Laut Nelly Wenger soll die Qualität der Expo aber nicht leiden.

Geringes Interesse der Bauwirtschaft

Die Ausschreibungen für Expo-Bauten stossen auf ein schwaches Interesse, sagte die Direktorin. Nur 15 bis 30 Prozent der Unternehmen, die ein Bewerbungs-Dossier angefordert haben, hätten auch geantwortet.

swissinfo und Agenturen


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