Exportschlager Schweizer Uhr
Die Schweizer Uhrenindustrie hat im September zum vierzehnten Mal in Folge mehr exportiert. Die Ausfuhren nahmen gegenüber dem Vorjahresmonat um über 11 Prozent auf gut 900 Mio. Franken zu. Für das ganze Jahr werden 10 Mrd. Franken anvisiert.
In den ersten neun Monaten beträgt das Plus knapp 16 Prozent. Das sind über 7 Mrd. Franken. Auf Grund des robusten Wachstums rechnet die Fédération horlogère damit, dass die Branche in diesem Jahr den Gesamtwert der exportierten Uhren, Uhrwerke und sonstigen Uhren-Bestandteile auf über 10 Mrd. Franken steigern kann.
Zahlenmässig weiterhin rückläufig, wenn auch weniger stark, sind die Exporte von Fertiguhren. Mit knapp 22 Mio. Stück wurden in den ersten neun Monaten rund 600’000 Fertiguhren weniger ausgeführt. Stark rückläufig ist die Nachfrage nach Uhren aus Platin.
Über ein Fünftel mehr in die USA
Dank der starken Weltkonjunktur sind die Ausfuhren der Schweizer Uhrenindustrie in den ersten neun Monaten 2000 gegenüber der Vorjahresperiode nach fast allen aufgeführten Ländern angestiegen. Wichtigster Markt bleiben die USA, wo die Verkäufe um über 20 Prozent zunahmen. Aber auch Frankreich verzeichnet eine Wachstumsrate von über 20 Prozent.
Praktisch stagniert haben die Exporte dagegen nach Deutschland und in die Vereinigten Arabischen Emirate.
swissinfo und Agenturen
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