Fahren mit Licht erhöht Verkehrssicherheit
Rund 40 Menschenleben könnten dank Fahren mit Licht am Tag gerettet werden. Das sagt die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu). Die Zahl der Verletzten würde sich um fast 3'000 verringern. Der Benzinverbrauch steigt um ein Prozent.
Fahren mit Licht am Tag sei unter den meisten Verkehrsexperten unbestritten, hiess es am traditionellen bfu-Forum vom Dienstag (14.11.) in Bern. Bereits schreiben verschiedene Länder diese Massnahme verbindlich vor. Andere, darunter die Schweiz, empfehlen sie.
Obligatorium gefordert
Gemäss bfu fahren heute rund sechs Prozent aller Autolenker in der Schweiz freiwillig mit Licht. Die bfu will die Zahl durch Informations-Kampagnen sukzessive steigern und sich gleichzeitig für ein Obligatorium einsetzen.
Damit verbunden werden soll die Auflage, die Lichtquellen gleichzeitig mit dem Anlassen des Motors zu aktivieren.
Die Verkehrsexperten seien sich bewusst, dass das Fahren mit Licht am Tag einen leicht höheren Benzinverbrauch von jedoch unter einem Prozent nach sich zieht. Die deutliche Reduktion der Verkehrsunfälle dank dem Fahren mit Licht am Tag dürften aber diesen Nachteil bei weitem aufwiegen, sagt die bfu.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch