Fantastic streicht jeden dritten Arbeitsplatz
Der Zuger Software-Hersteller Fantastic Corporation streicht über ein Drittel seiner derzeit 167 Arbeitsplätze. Der Abbau ist Teil eines Kostensenkungs-Programms, das bis Ende Jahr umgesetzt werden soll.
Weitere Einsparungen erhofft sich Fantastic von Synergieeffekten aus der Zusammenarbeit mit dem Computerkonzern IBM sowie von der Auslagerung von Entwicklungsprojekten nach Indien. Dies gab die am Frankfurter Neuen Markt kotierte Gesellschaft am Mittwoch bekannt.
Das Unternehmen will den Betriebsaufwand in den nächsten Monaten von gegenwärtig 30 Mio. Dollar auf unter 20 Mio. Dollar senken. Die Restrukturierung kostet laut Mitteilung 1,5 Mio. Dollar, wovon 1,3 Mio. Dollar geldwirksam werden.
Das Sparprogramm wird mit der ungünstigen Lage im Telekom-Sektor begründet, die sich auf die IT-Ausgaben der Unternehmen auswirke. Die Massnahmen seien zwar bedauerlich, für die Zukunft der Firma aber entscheidend, wird Fantastic-Chef Reto Braun in der Mitteilung zitiert.
Fantastic rechnet gemäss früheren Angaben nicht mehr damit, im laufenden Jahr die Gewinnschwelle zu erreichen. Dieses Ziel wird nun für 2002 angepeilt. Für das Jahr 2001 wird ein Umsatz von 10 bis 20 Mio. Dollar prognostiziert.
swissinfo und Agenturen
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