Fluglärm: Die Gemeinden organisieren sich
Die Gemeinden im Westen des Flughafens Zürich-Kloten haben sich organisiert. Die Interessen-Gemeinschaft IG West will eine Expansion auf ihrem Gebiet verhindern und setzt sich für eine gerechte Verteilung des Fluglärms ein.
Die Exekutiven der IG-West-Gemeinden fordern weiter eine Begrenzung der Flugbewegungen Richtung Westen auf den Stand von 1999 und einen Verzicht auf die Verlängerung der Piste 16. Der neugegründeten Interessen-Gemeinschaft IG West gehören bisher die Gemeinden Buchs, Dällikon, Oetwil an der Limmat, Niederhasli, Regensdorf und Rümlang an.
Der vor allem vom Verkehr auf der Piste 28 betroffene Westen des Flughafens sei bisher nicht speziell organisiert gewesen, heisst es in der Pressemitteilung vom Mittwoch (15.11.). Die meisten Gemeinden seien jedoch Mitglieder des Schutzverbandes der Bevölkerung um den Flughafen (sbfz).
Die Initianten der IG West befürchteten, dass der Flughafen lärmmässig dorthin expandiert, wo ihm am wenigsten Widerstand entgegenschlägt. Die Interessen-Gemeinschaft der Bevölkerung im Westen des Flughafens wolle eine Expansion auf ihrem Gebiet verhindern und setze sich für eine gerechte Verteilung des Fluglärms ein, heisst es in der Mitteilung.
swissinfo und Agenturen
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