Freihandelsabkommen mit Kolumbien
Als erster europäischer Staatenblock hat die Freihandelsassoziation Efta, der auch die Schweiz angehört, ein Freihandelsabkommen mit Kolumbien ausgearbeitet.
Die Verhandlungen wurden am Montag in Lugano offiziell abgeschlossen. Die Schweizer Wirtschaftsministerin Doris Leuthard wertete das Abkommen als Vertrauensbeweis für die kolumbianische Regierung und deren Reformpläne. Sie hofft, dass Schweizer Firmen künftig vermehrt in Kolumbien investieren werden, wie sie vor den Medien sagte.
Kolumbien wiederum verspricht sich durch das Abkommen weitere Impulse für seine Wirtschaft. Wirtschaftliches Wachstum sei der Schlüssel, um das Gewaltproblem in seinem Land in den Griff zu bekommen, sagte Luis Guillermo Plata Páez, der kolumbianische Minister für Handel, Industrie und Tourismus.
Zur Unterzeichnung des Abkommens lud er die Wirtschaftsministerinnen der vier Efta-Staaten Liechtenstein, Norwegen, Island und Schweiz in die Hafenstadt Cartagena nach Kolumbien ein.
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