Frischer Wind in den Walliser Weinbergen
Qualität im Walliser Weinbau - neue Strukturen sollen eine optimale Kontrolle gewährleisten. Die Kommission für AOC-Weine und die Propaganda-Stelle für den Walliser Reb- und Weinbau (OPAV) verschwinden.
Neu soll die Qualitätskommission Herkunft und Qualität der Weine kontrollieren. Kontrollen sollen nicht nur in den Kellern und bei den Produkten, sondern auch im Weinberg selbst stattfinden.
Ins Leben gerufen wurde diese Kommission vom Branchenverband «Interprofession de la vigne et du vin du Valais» (IVV). Zu dieser Struktur-Reform hat sich der Verband an der Generalversammlung am Mittwoch (28.02.) entschlossen. Die Qualitätskommission soll die bisher unabhängige AOC- Kommission ersetzen. Eine Förderkommission soll die OPAV ablösen.
Der IVV wird zukünftig den gesamten Walliser Weinbausektor in allen Bereichen unter seiner Führung zusammenfassen.
Zwei weitere Kommissionen
Die Förderkommission wird die derzeitigen Aufgaben der OPAV übernehmen. Sie soll mit den anderen landwirtschaftlichen Branchen-Organisationen zusammen arbeiten, um den Verkauf zu fördern.
Schliesslich hat der IVV eine Wirtschaftskommission ins Leben gerufen. Diese soll Strategien erarbeiten, um Produktion und Angebot dem Markt anzupassen. Sie soll sich auch um die Preisfrage kümmern. Diese ist immer noch eines der Hauptprobleme zwischen Produzenten und Kellereien.
swissinfo und Agenturen
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