GSM-Auktion vertagt
Heute hätte ein weiterer Poker um Funkfrequenzen steigen sollen. Diesmal wollte der Bund drei GSM-Frequenzen versteigern. Vier Firmen hatten sich beworben. Eine ist jetzt ausgestiegen, die Auktion wurde verschoben.
Die norwegische Telenor Mobile Communications AS hat sich am Dienstag (10.10.) von der Auktion zurückgezogen. So steht es auf der Homepage des Bundesamtes für Kommunikation, wo die Online-Auktion hätte mitverfolgt werden können.
Wegen dieser neuen Situation werde der Auktions-Start auf den 27. Oktober verschoben. Im Rennen sind noch Swisscom, Orange und diAx. Diese Firmen wollen eine GSM-Frequenz, um die Abdeckung und die Qualität zu verbessern.
«Neuere Handys können bei Überlastung vom 1800er Netz auf das 900er Netz ausweichen», erklärte Therese Wenger gestern Dienstag (10.10) gegenüber swissinfo, und: «Besonders in ländlichen Gebieten kann der Service verbessert werden.»
Mit dem vorzeitigen Rückzug der Telenor gibt es auch bestimmt keinen neuen Mobil-Anbieter in der Schweiz. Im Vorfeld der Auktion war vermutet worden, Telenor wolle im Hinblick auf die kommenden UMTS-Lizenzen eine GSM-Lizenz ersteigern und dann, zusammen mit jener der dritten Generation, den Schweizer Markt angehen.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch