Guter Start für St. Galler Kantonalbank als AG
Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr als Aktiengesellschaft zurück. Der Gewinn im ersten Semester 2000 stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 7,5 Prozent auf 47,9 Mio. Franken.
Die SGKB wertet das Ergebnis in einer Medienmitteilung vom Mittwoch (26.07.) als umso erfreulicher, als dass darin bereits die mit der erfolgten Umwandlung in eine AG fällig gewordene Emissionsabgabe an den Bund von 9 Mio. Franken enthalten ist. Hinzu kamen erstmals Steuern von 18 Mio. Franken.
Der Betriebsertrag erhöhte sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 4,6 Prozent auf 175,8 Mio. Franken. Das Betriebsergebnis vor ausserordentlichen Posten und Steuern stieg um 71,2 Prozent auf 76 Mio. Franken. Stabil blieb die Bilanzsumme mit 16,9 Mrd. Franken.
Börsengang 2001
Die SGKB ist das grösste Bankinstitut in der Ostschweiz mit rund 800 Arbeitsplätzen und 1000 Beschäftigten. Im vergangenen Juni hatte die St. Galler Regierung der Umwandlung der SGKB in eine AG rückwirkend per Anfang 2000 zugestimmt.
Der Börsengang ist auf 2001 geplant. Das Aktienkapital von 500 Mio. Franken bleibt aber zu 51 Prozent im Besitz des Kantons, der damit Mehrheitsaktionär bleibt.
swissinfo und Agenturen
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