Horten Schweizer ihre Fünfräppler?
2009 werden Franken- und Rappen-Münzen im Wert von 160 Mio. Franken hergestellt. 2006 waren es noch 32 Millionen. Weder die Nationalbank noch Swissmint wissen, weshalb.
Es ist die Schweizerische Nationalbank (SNB), die bestimmt, wieviele Münzen jährlich geprägt werden. Geprägt werden sie bei Swissmint, der Schweizerischen Münzprägeanstalt.
Doch keiner weiss, weshalb der Münzbedarf in den vergangenen Jahren derart gestiegen ist, wie der SonntagsBlick schreibt.
Oft nehmen Ferienreisende Münzen aus dem Gastland mit nach Hause. Doch das würde den Schwund nicht erklären, zitiert der SonntagsBlick die Nationalbank.
Auch eine Zunahme der Schwarzarbeit, bei der immer bar bezahlt werde, könne sich auf die Anzahl kleiner Münzen auswirken. Heimliches Münzeschmelzen wie in Italien, als die Lira-Münzen in den 80er-Jahren verschwanden, lohne sich laut Swissmint nicht.
Der Wert einer Münze sei immer noch höher als jener der Metalle in der Münze.
Besonders bei Fünfräpplern sei der Bedarf riesig. Viele dieser Kleinmünzen gingen verloren, vermutet man bei swissmint über den Verbleib der unbeliebten Kleinmünzen, an denen der Detailhandel mehr hängt als viele Konsumenten.
Swissmint glaubt, dass sie zuhause auf Halde gelegt werden und in Schubladen und Küchenschränken verschwinden.
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