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Hotellerie: Fast 10% weniger Übernachtungen

Die Weltwirtschaftskrise erfasst zunehmend auch den Schweizer Tourismus. Im Skiferien-Monat Februar ist die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels um 9,6 Prozent eingebrochen.

Die ausländische Nachfrage ging um 10% zurück, die Binnennachfrage nahm um 8,9% ab, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte. Total belief sich die Zahl der Logiernächte noch auf 3,2 Millionen. Bereits im Januar hatte die Zahl der Hotelübernachtungen um 4,6% abgenommen.

Weniger Gäste kamen namentlich aus dem rezessionsgeplagten Vereinigten Königreich (-21% weniger Hotelübernachtungen) und aus den USA (-20%). Auch aus dem wichtigsten Herkunftsland Deutschland kamen deutlich weniger Gäste (-8,1%).

Unter den Tourismusregionen wies Graubünden die stärkste absolute Abnahme auf, die Zahl der Hotelübernachtungen sank im Jahresvergleich um 90’000 (-9,7%). Die Region Zürich büsste 15% ein, das Berner Oberland 8,1 und das Wallis 7,2%. Einzig die Tourismusregion Freiburg verzeichnete ein kleines Plus von 1,4%.

swissinfo und Agenturen

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