Logitech streicht weltweit 1400 Stellen
Der international tätige Schweizer Computerzubehör-Hersteller Logitech tritt nach einem schlechten Weihnachtsgeschäft auf die Kostenbremse. Weltweit sollen rund 1400 Stellen gestrichen werden.
Im Weihnachtsquartal habe sich das Konsumumfeld markant verschlechtert, teilte Logitech am Dienstag mit. Das Geschäft ist offenbar so unberechenbar geworden, dass der für Computermäuse berühmte Waadtländer Konzern für das laufende Geschäftsjahr 2008/09 keine Prognose mehr machen will.
Bereits im Oktober hatte Logitech wegen der unsicheren Wirtschaftslage in Europa und Nordamerika seine Prognosen für 2008/09 gesenkt.
In den kommenden Monaten erwarte Logitech ein sich weiter verschlechterndes Wirtschaftsumfeld. Der Konzern passe daher seine Kostenstruktur an: Weltweit solle die Zahl der Angestellten zusätzlich zu laufenden Kostensenkungs-Massnahmen um rund 15% reduziert werden. 2007 beschäftigte der Konzern rund 9400 Personen.
Die Einsparungen sollen ab dem ersten Quartal 2009/10 eintreten.
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