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Militär: Unfallserie im RS-Sommer, VBS entwarnt

absichtlich keine Legende Keystone

Ob gekippte Schützenpanzer oder CO-Vergiftungen: Während der laufenden Rekrutenschulen verletzten sich bereits 61 Wehrmänner. Als undramatisch schätzt allerdings das VBS die Ereignisse ein: Das Unfall-Präventionskonzept greife.

Die Pechsträhne begann mit einen umgestürzten Schützenpanzer Anfang August: Ein 29-jähriger Wachtmeister wurde bei diesem Unfall getötet, drei weitere Soldaten wurden leicht verletzt.

Einen knappen Monat später wurde ein Rekrut bei einer Schiessübung am Bein verletzt. Einem Korporal war eine Übungshandgranate aus der Hand geglitten und an Ort detoniert, wie das Bundesamt für Verteidigung, Bevölkerung und Sport (VBS) mitteilte.

Schwarze Woche

Ende September und Anfangs Oktober passierten Militär-Unfälle, bei denen 61 Personen verletzt wurden. 16 Personen wurden bei einem Lastwagenunfall in den Waadtländer Alpen verletzt, in Oberägeri verunfallten 18 Soldaten, sechs wurden verletzt, zwei weitere wurden bei einem Geländewagen-Unfall schwer verletzt.

37 Soldaten starben beinahe im Schlaf an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung im Toggenburg. Das tödliche Gas war von einem Generator durch Ritzen in der Wand in den Schlafraum gedrungen. Eine Wache rettete die Männer.

VBS entwarnt

Beim Bundesamt für Verteidigung, Bevölkerung und Sport (VBS) werden die Ereignisse genau beobachtet, dramatisch sei die Entwicklung aber nicht. «Im Moment sind die Schulen in der Verlegung. Diese Phase ist eher unfallgefährdet: Die RS ist bald vorbei und es fehlt manchmal an Respekt», kommentiert Gaby Zimmer vom VBS gegenüber swissinfo.

Rückläufige Unfallzahlen zeigt die Auswertung der Frühlings-Rekrutenschulen: In diesem Jahr passierten 16 mittelschwere Verkehrsunfälle weniger als 1999, in den Wiederholungskursen seien 25 weniger passiert. Das Präventionskonzept greife, ist das VBS überzeugt.

swissinfo

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