Plus beim Umsatz, Minus beim Konzerngewinn
Der Rieter-Konzern hat im ersten Halbjahr den Bruttoumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 15% auf 1,625 Mrd. Franken gesteigert. Der Konzerngewinn brach hingegen um 19% auf 66,8 Mio. Franken ein.
Die Verschlechterung wird auf das tiefere Finanzergebnis und höhere Steuern zurückgeführt. Unter diesem Umständen hätten die rekordhohen Vorjahreswerte nicht mehr erreicht werden können, gab die in der Textil- und Autozulieferbranche tätige Rieter- Gruppe am Freitag (24.08.) bekannt.
Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 5% auf 110 Mio. Franken. Der Umsatz nahm um 15% auf 1,625 Mrd. Franken zu. Unter Ausklammerung des Effekts der Akquisitionen steigen die Verkäufe um 8%. Der Rieter-Konzern geht davon aus, im laufenden Jahr den Umsatz und das Betriebsergebnis des Vorjahres zu übertreffen.
Wegen der gegenwärtigen Finanzmarkt-Bedingungen werde es für den Rieter-Konzern eine Herausforderung sein, den Konzerngewinn des Vorjahres zu übertreffen. Als Folge der schwierigen Wirtschaftslage werde das Umsatzwachstum im zweiten Halbjahr allerdings geringer ausfallen als im ersten Semester.
Hoffnung hegen die Rieter-Manager im asiatischen Markt, dieser hätte einen Aufwärtstrend beim Bestellungseingang verzeichnet. Weniger bestellt haben hingegen die konjunkturschwache USA und die Türkei. Auch die Energiekrise in Brasilien habe die Bestellungen gedrückt, liess Rieter verlauten.
swissinfo und Agenturen
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