Schweizer: Weltmeister auf Schienen
Die Schweizer bleiben Weltmeister im Bahnfahren. Letztes Jahr legten sie durchschnittlich 2422 Kilometer mit dem Zug zurück. Nur die Japaner kommen auf ähnlich hohe Werte.
Im Vergleich zum Vorjahr sind dies über 300 Kilometer mehr, wie der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (LITRA) am Dienstag mitteilte. Diese Resultate gehen aus der Statistik 2008 des Internationalen Eisenbahnverbandes (UIC) hervor.
An den Schweizer Spitzenwert kommen mit 2010 Bahnkilometern pro Einwohner und Jahr nur die Japaner heran – doch der Vorsprung der Schweizer hat sich vergrössert.
Dahinter liegt Frankreich (1377 Kilometer). Auf dem letzten Rang landete Litauen mit 112 Kilometern.
Einen guten Rang belegt die Schweiz auch bei der Anzahl an Bahnreisen: 50 Mal bestieg jeder Einwohner und jede Einwohnerin letztes Jahr einen Zug, das sind drei Fahrten mehr als 2007.
In Europa liegt die Schweiz damit an der Spitze, weltweit fuhren nur die Japaner mit durchschnittlich 70 Mal pro Jahr mehr Zug. Die grössten Bahnmuffel sind die Litauer und Griechen, die nur ein- beziehungsweise zwei Mal pro Jahr die Bahn benutzen.
Laut LITRA sind die Schweizer Spitzenwerte auf die «attraktiven Angebote wie den Taktfahrplan» sowie die «modernen und komfortablen Fahrzeuge» zurückzuführen.
swissinfo.ch und Agenturen
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