Shopping liegt im Trend
Nach einem Dämpfer im April haben die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten im Mai ihre Kauflust wieder entdeckt. Die Umsätze im Detailhandel sind nominal um 0,4% gestiegen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch (18.07.) mitteilte.
Am besten schnitten die Bereiche Bekleidung und Schuhe ab. Die Schweizer und Schweizerinnen gaben im Mai 9,2% mehr Geld für Kleider und Schuhe aus. Bei den Gesundheits-, Pflege- und Schönheitsprodukten resultierte ein Wachstum von 8,2%. Für Küche und Haushalt wurde 5,4% mehr Geld ausgegeben. Und bei den Nahrungsmitteln legte der Umsatz um immerhin 4,2% zu.
Rückgang bei Getränken und Raucherwaren
Eine Abnahme verzeichneten dagegen die Ausgaben für Getränke (-0,4%) beziehungsweise Raucherwaren (-1,6%). Auch die Unterhaltungs- und Büroelektronik verbüsste mit einem Minus von 4,1% eine klare Einbusse. Weniger Geld gaben die Schweizer zudem für Kultur aus.
Neu kaufen statt reparieren
Diese Zahlen spiegeln sich auch in der Entwicklung der Wirtschaftszweige. Drogerien und Apotheken erzielten im Mai pro Verkaufstag ein nominales Umsatzplus von 10,5%. Im Lebensmittel- und Getränkehandel floss 5,9% mehr Geld in die Kassen. Einen Einbruch erlitt dagegen die Reparatur von Gebrauchsgütern: Die Umsätze gingen um 12% zurück.
Die Kassen klingen
Trotz des schwachen Aprils hat der Detailhandel in den ersten fünf Monaten unter dem Strich zugelegt. Die Umsätze stiegen wertmässig um 1,3% und real um 0,8%. Der Detailhandel florierte entsprechend: Pro Verkaufstag floss in den ersten fünf Monaten durchschnittlich 2,3% mehr Geld in die Kassen als im Vorjahr.
swissinfo und Agenturen
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