Teuerung frisst Lohnerhöhungen weg
Die Sozialpartner hatten die Löhne für die wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) für 2008 im Schnitt um 2,2% angehoben. Trotzdem verursacht die starke Teuerung einen Kaufkraftverlust.
Angesichts der erwarteten Teuerung von 2,5% droht in der Schweiz ein Kaufkraftverlust der Löhne um 0,3%, schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS). Es wäre das erste Mal seit dem Jahr 2000, dass die Löhne real sinken.
Wie das BFS weiter schreibt, verzeichneten die kräftigsten Effektivlohnerhöhungen die Branchen Nachrichtenübermittlung mit 3,9% sowie Grosshandel, Landverkehr und kantonale öffentliche Verwaltung mit 2,9%.
Am Ende der Rangliste finden sich die Branchen Herstellung von Bekleidung mit 1,2% sowie Fahrzeugbau mit 0,7% und Herstellung von medizinischen Geräten, Präzisionsinstrumenten und Uhren mit 0,4%.
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