Teuerung ging im Januar zurück
Die Jahresteuerung in der Schweiz ist im Januar auf den tiefsten Stand seit drei Monaten gesunken. Die Preise stiegen innert Jahresfrist um 1,3 Prozent, verglichen mit Raten von 1,5 Prozent im Dezember und 1,9 Prozent im November.
Die sinkenden Erdölpreise führten zu einem abnehmenden Teuerungsdruck, wie das Bundesamt für Statistik am Freitag bekannt gab. Vor allem Heizöl und Benzin wurden im Januar billiger. Im letzten Jahr hatten höhere Ölpreise die Teuerung noch angeheizt.
Der Landesindex der Konsumentenpreise nahm im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent ab und erreichte einen Stand von 100,9 Punkten (Mai 2000=100). Vor allem beim Verkehr, aber auch beim Wohnen und der Energie wirkten sich die tieferen Erölpreise aus.
Die Treibstoffpreise gingen innert Monatsfrist um 7,6 Prozent zurück und lagen damit nur noch um 0,6 Prozent über dem Niveau vor Jahresfrist. Die Heizölpreise sanken gegenüber Dezember um knapp 18 Prozent, befanden sich aber noch immer deutlich über dem Stand des Vorjahres.
Die Inlandgüter verteuerten sich gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent, während die Preise für Importgüter um 1,7 Prozent sanken. Innert Jahresfrist betrug die hausgemachte Teuerung im Schnitt 1,4 Prozent, während die importierte Inflation 1,0 Prozent ausmachte.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch