Von Krauer zu Ospel
An der Spitze der UBS kommt es zu einem Generationenwechsel. Verwaltungsrats-Präsident Alex Krauer übergibt das Zepter dem heutigen UBS-Konzerchef Marcel Ospel. Der Brite Luqman Arnold, zur Zeit Finanzchef, rückt zum Konzernchef auf.
Erstmals rückt damit ein Nichtschweizer an die operative Spitze einer Schweizer Grossbank vor.
Mit dem Entscheid des UBS-Verwaltungsrats vom Mittwoch (11.10.) erfolgt der Wechsel an der Spitze des Aufsichtsgremiums der UBS ein Jahr früher als ursprünglich geplant.
Krauer begründete seinen Rücktritt auf die Generalversammlung 2001 mit dem Umstand, dass die Fusion zwischen Bankgesellschaft und Bankverein erfolgreich abgeschlossen sei und dass sich die Bank in einer guten finanziellen Verfassung befinde.
Der jetzige Konzernchef, der 50-jährige Ospel, soll von den Aktionären zum Nachfolger Krauers gewählt werden. Damit sind auch die Spekulationen beendet, wonach der bei der Wahl zum Nationalbank-Präsidenten übergangene Notenbank-Generaldirektor Bruno Gehrig zum UBS-Präsidenten ernannt werden könnte.
Zum Nachfolger Ospels als Präsident der Konzernleitung wurde der 50-jährige Finanzchef Arnold ernannt. Zusammen mit der Zuwahl von drei Ausländern in den Verwaltungsrat unterstreicht die UBS damit ihre internationale Ausrichtung. Der 50-jährigen Brite ist der erste ausländische Topmanager einer Schweizer Grossbank.
swissinfo und Agenturen
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