Weko nimmt Elektrizitäts- Gesellschaften unter die Lupe
Die schweizerische Wettbewerbskommission (Weko) ermittelt gegen drei Elektrizitätsgesellschaften. Diese verweigerten der Watt Suisse AG das Durchleiten von Strom durch ihre Netze.
Aufgrund der Klagen von Watt Suisse AG und Migros nahm die Weko ihre Untersuchung auf, wie Weko-Sprecher Patrik Ducrey am Sonntag (18.06.) einen Bericht der «SonntagsZeitung» bestätigte.
Die Ermittlungen der Wettbewerbshüter richten sich gegen die Elektra Baselland (Liestal), die Entreprises Electriques Fribourgeoises (Freiburg) und die Service Intercommunal de l’Electricité (Renens VD).
Die Weko hegt den Verdacht, dass diese drei Stomunternehmen durch die Verweigerung des Stromtransits ihre marktbeherrschende Stellung ausnützten. Die Anzeigen von Watt und Migros gehen auf den Februar zurück.
Seit Sommer 1999 haben die beiden Unternehmen einen Vertrag zur Lieferung von Strom an 26 Migros-Standorte. Weko-Sprecher Ducrey stellte für heute Montag weitere Informationen in Aussicht.
swissinfo und Agenturen
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