The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Zweiter Fall von MKS auf dem Kontinent

Die Niederlanden haben ein absolutes landesweites Tiertransport-Verbot ausgesprochen. Keystone

Die in Grossbritannien grassierende Maul- und Klauenseuche (MKS) hat nach Frankreich erstmals auch auf die Niederlande übergegriffen. Betroffen sind insgesamt drei Bauernhöfe in der Nähe der Stadt Deventer. Vorerst haben diese Fälle keine Auswirkungen auf die Schweiz.

Nach Abklärungen des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) sind im laufenden Jahr bisher lediglich kleine Mengen von Kalbfleisch aus den Niederlande in die Schweiz importiert worden. Lebende Tiere seien keine eingeführt worden. Allfällige Massnahmen seien auch von der weiteren Entwicklung abhängig, sagte Hans Wyss vom BVET.

Es werde abgewartet, bis klar sei, ob es sich um bei den Erkrankungen um Einzelfälle handle oder nicht. Der Personenverkehr bleibe momentan unberührt. Seit Dienstag letzter Woche sind die Importe von lebenden Klauentieren aus dem EU-Raum ohnehin gesperrt. Damit sei das Hauptrisiko ausgeschaltet, sagte Wyss weiter.

Kantonale Sicherheitsvorkehrungen

In Basel überlegt man sich gemäss dem Baselbieter Kantonstierarzt Ignaz Bloch, ob grenznahe Schweizer Bauern ihr Vieh weiterhin auf französische Weiden bringen dürfen. Dies werde ihnen vermutlich untersagt werden müssen, sagte Bloch.

Strenge Massnahmen in den Niederlanden

Seit MKS auch auf die Niederlande übergegriffen hat, gelten strenge Massnahmen im Land. Ein absolutes landesweites Transportverbot für Vieh, Geflügel, Gülle, Tierfutter und Mist wurde am Mittwoch (21.03.) ausgesprochen. Ex- und Import von Kühen, Schafen und Ziegen wurden ebenfalls verboten.

swissinfo und Agenturen

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft